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13.10.2017

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Deutschland braucht keine muslimischen Feiertage!

Welch verquere Vorstellung von einer „Leitkultur“, wie sie von CDU-Politikern in schöner Regelmäßigkeit kurz vor wichtigen Wahlen thematisiert wird, die CDU eigentlich hat, machte nun Bundesinnenminister Thomas de Maizière deutlich. Auf einer Wahlkampfveranstaltung im niedersächsischen Wolfenbüttel sagte er, dass man durchaus darüber nachdenken sollte, auch muslimische Feiertage in Deutschland einzuführen. De Maizière sagte dazu weiter: „Wo es viele Moslems gibt, warum kann man nicht auch mal über einen muslimischen Feiertag nachdenken?“

Alles, was vor der Bundestagswahl vonseiten der CDU gesagt wurde, dass Zuwanderer sich an die in Deutschland geltenden Regeln halten müssen, dass sie eine Integrationspflicht haben, ist wie weggefegt. Gemäß dem Adenauer zugeschrieben Ausspruch „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ werfen CDU-Politiker nach Wahlen regelmäßig weiteren konservativen Ballast über Bord – nun vor allem, um sich der FDP und allen voran den multikulti-fanatischen Grünen als Koalitionspartner zu empfehlen. De Maizière selbst dürfte es mit dem Vorstoß darum gegangen sein, sich seiner nach links gerückten Chefin und den Grünen auch weiterhin als linientreuer Bundesinnenminister zu empfehlen.

De Maizière steht damit in der Tradition des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff, der in einer Rede zum Tag der Deutschen Einheit feststellte, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Diese Haltung wurde später auch mehrfach von Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigt. Die CDU will offensichtlich der SPD und den Grünen als Interessenvertreter von Muslimen in Deutschland Konkurrenz machen.

Die NPD vertritt in dieser Frage eine ganz klare und unverrückbare Haltung. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Man kann und sollte Respekt vor den religiösen Gefühlen auch von Muslimen haben, dazu ist es aber nicht erforderlich, hierzulande islamische Feiertage einzuführen.

In den letzten Jahren war vor allem in der Diskussion um die Asylkrise immer wieder von „Integration“ die Rede. Ganz offensichtlich ging es den herrschenden Parteien nicht darum, dass sich die Zuwanderer integrieren, sondern dass sich die Deutschen der Kultur der Fremden anpassen.

Wir Nationaldemokraten wollen Deutschland als Land der Deutschen bewahren. Unsere Feiertage haben in Deutschland eine lange Tradition – sie sind Bestandteil unserer Kultur. Wem das nicht passt, dem steht es frei, Deutschland auf dem schnellsten Wege wieder zu verlassen.

Ronny Zasowk

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