npd-coburg.de - NPD Kreisverband Coburg

25.09.2017

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Erklärung des NPD-Parteipräsidiums zum Ausgang der Bundestagswahl

Liebe Mitstreiter, werte Kameraden,

zuallererst bedanken wir uns bei allen Wählern, die trotz der medialen Allgegenwärtigkeit der AfD ihr Kreuz bei der NPD gesetzt und damit uns Nationaldemokraten ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Ganz besonderer Dank gilt unseren Wahlkämpfern, die nach einer kräftezehrenden Unterschriftensammlung einen im Rahmen unserer personellen und finanziellen Möglichkeiten ordentlichen und wahrnehmbaren Wahlkampf geführt haben.

Der bundesweite Stimmenanteil von 0,4 Prozent für die NPD ist enttäuschend und hat unser Wahlziel untertroffen. Die AfD hat alles aufgesogen, was möglich war, weil es momentan eben angesagt ist, bei dem vor allem auch von den Medien inszenierten „Hype“ dabei zu sein.

Jetzt einige Worte zur Zukunft.

Politisch betrachtet gibt es derzeit in Deutschland zwei wahlrelevante Konfliktlinien: die gesellschaftlich-kulturelle und die soziale bzw. sozioökonomische. Die Hauptkonkurrenten der NPD im Kampf um Wählerstimmen sind die AfD und die Linke, was die gestrige Bundestagswahl deutlich vor Augen geführt hat. Wer heute noch die Merkel-Union oder die SPD wählt, der hat aus der Asylanteninvasion der letzten Jahre rein gar nichts gelernt und ist für Positionen der NPD kaum ansprechbar. Für die Grünen gilt dies ohnehin, die FDP ist ein reiner Lindner-Fanclub.

Auf der gesellschaftlich-kulturellen Konfliktlinie stehen wir mit unserer Zuwanderungskritik, Familienpolitik und unserem Festhalten an einem starken Rechtsstaat ebenso wie die AfD eher rechts, während sich die Linke eher links verortet.

Auf der sozialen Konfliktlinie verhält es sich genau andersherum. Hier stehen wir mit unseren Forderungen u. a. nach mehr sozialem Wohnungsbau, existenzsichernden Renten, einer solidarischen Gesundheitsversicherung für alle Deutschen und vielen anderen eher der Linken näher, während die AfD sich wirtschaftsliberal und damit eher rechts positioniert.

Wenn man diese beiden Konfliktlinien in ein Koordinatensystem eintragen würde, wäre die NPD die einzige Partei in diesem nationalen und sozialen Quadranten. Wenn man darüber hinaus zur Kenntnis nimmt, welche Ergebnisse die AfD und die Linke vor allem im Osten der Republik eingefahren haben, sieht man das aktuelle „Protestpotential“.

Man kann davon ausgehen, dass ein beträchtlicher Teil der AfD-Wähler keine Wirtschaftsliberalen sind, die sich mehr Globalisierung wünschen. Ebenso steht fest, dass der Großteil der Wähler der Linken keine Islamisierungsbefürworter und Zuwanderungsfanatiker sind, die die Schleusen nach Deutschland noch weiter öffnen wollen.

Die NPD muss, wenn sie noch einen politischen Auftrag haben will, sich radikal als soziale und nationale außerparlamentarische Opposition präsentieren, die die Politik der AfD und der Linken im Blick haben wird. Seitens der Nationaldemokraten muss vor allem auf die AfD Druck ausgeübt werden, indem wir konsequent unsere unverhandelbaren Positionen präsentieren, damit diese gezwungen ist, das Meinungsspektrum in unserem Sinne zu erweitern oder aber sich von echten nationalen Ansichten zu distanzieren. Wir müssen die selbsternannte Alternative vor uns hertreiben!

Wir müssen vor Ort mit unseren Persönlichkeiten (wie z. B. kommunalen Mandatsträgern) als politischer Faktor wirken, der glaubwürdig ein Angebot bereithält, das nicht nur auf parlamentarischer Ebene wirkt, sondern vor allem das Los der Menschen in unserer Heimat verbessert. Die NPD ist nicht nur eine Partei der Worte, sondern vor allem der Taten! Das Projekt „Deutsche helfen Deutschen“, das bereits in einzelnen Bundesländern umgesetzt wird, ist hier ein guter Anfang.

Da zu erwarten ist, dass AfD und Linke Fehler machen und ihre Wähler enttäuschen werden (was erste Äußerungen des AfD-Chefs Meuthen mit Blick auf die EU und eingebürgerte Migranten und die offenbar von AfD-Co-Chefin Petry geplante Spaltung der entstehenden AfD-Bundestagsfraktion bereits deutlich machen), müssen wir mit einem attraktiven politischen Angebot bereitstehen.

Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, müssen in der Breite professioneller werden und deutlicher unsere politischen Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten. Die NPD muss weniger reagieren, sie muss wieder stärker agieren und öffentlichkeitswirksam angreifen!

Wahlstrategisch betrachtet ist es nun wichtig, das Jahr 2019 in den Blick zu nehmen. In diesem Jahr werden in acht Bundesländern Kommunalwahlen, die Europawahl und in Sachsen, Thüringen und Brandenburg Landtagswahlen stattfinden. Für diese Wahlgänge müssen bereits jetzt personell, finanziell und politisch die Vorbereitungen getroffen werden. Vor allem in den Ländern im Osten der Republik haben die AfD und die Linke starke Hochburgen aufgebaut. Diese Hochburgen sind auch für NPD-Positionen empfänglich, wie das auch der zurückliegende Wahlkampf gezeigt hat.

Strukturell muss es unser Ziel sein, ein Angebot zu schaffen, das vor allem für nationale und patriotische Sympathisanten interessant ist. Gemeinschaftsförderung, Ausweitung des Bildungsangebots vor allem für junge und neue Mitglieder und die Schaffung wirtschaftlicher und logistischer Infrastruktur müssen hier die Stichworte sein.

Die NPD befindet sich in einem Prozess, einige bereits vor Monaten angestoßene Strategien brauchen allerdings ihre Zeit. Daher darf jetzt nicht der Kopf in den Sand gesteckt werden, sondern es muss neue Kraft getankt werden, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern.

Berlin, den 25.09.2017

NPD-Parteipräsidium

» Zur Hauptseite wechseln
 
04.05.2015
DS-TV 7-15: Kinder sind unsere Zukunft!
04.05.2015, DS-TV 7-15: Kinder sind unsere Zukunft!
  • Die niedrigen Geburtenzahlen der Deutschen sind das Resultat falscher politischer Weichenstellungen in den vergangen Jahrzehnten. Hinzu kommt, dass pro Jahr in Deutschland etwa 100.000 Kinder nicht das Licht der Welt erblicken, weil sie abgetrieben werden. Das Europaparlament verabschiedete kürzlich sogar den sogenannten „Tarabella-Bericht“, der die Tötung ungeborenen Lebens zu einer Art „Menschenrecht“ erklärt und sich dafür ausspricht, den Zugang zu Abtreibungen weiter zu erleichtern. Die NPD hingegen will dem demographischen Niedergang mit einer aktiven Bevölkerungspolitik und Familienförderung entgegenwirken. Wir sagen: Deutschland muss wieder familien- und kinderfreundlicher werden! DS-TV berichtet diesmal von einem Lampionumzug im sächsischen Heidenau, den die NPD am Vorabend des 1. Mai unter dem Motto „Kinder sind unsere Zukunft!“ für Jung und Alt organisiert hat. Für den Ausbau von DS-TV, vor allem die Beschaffung weiterer Technik, brauchen wir Ihre Hilfe. Spenden Sie unter dem Verwendungszweck "DS-TV" an NPD, IBAN: DE 80 1005 0000 6600 0991 92, BIC: BELADEBEXXX
29.04.2015
DS-TV 6-15: Vorstellung Deutsche Stimme Mai
29.04.2015, DS-TV 6-15: Vorstellung Deutsche Stimme Mai
  • DS-Chefredakteur Peter Schreiber und der Historiker Dr. Olaf Rose sprechen im "Haus Montag" in Pirna über die Hintergründe der wichtigsten Beiträge in der aktuellen Ausgabe der "Deutschen Stimme" (DS). Ein ebenso unterhaltsames wie informationsreiches Gespräch. Für den Ausbau von DS-TV, vor allem die Beschaffung weiterer Technik, brauchen wir Ihre Hilfe. Spenden Sie unter dem Verwendungszweck "DS-TV" an NPD, IBAN: DE 80 1005 0000 6600 0991 92, BIC: BELADEBEXXX Die DEUTSCHE STIMME kann hier abonniert werden: http://deutsche-stimme.de/abonnieren/

Nachrichtenbrief

Tragen Sie hier Ihre Epost-Adresse ein um unseren regelmäßigen Rundbrief zu empfangen
Eintragen Austragen


Zitat der Woche

Jemand brachte einen Trinkspruch auf die unabhängige Presse aus, darauf sagte John Swinton Ex-Redaktions-Chef der N.Y.Times:

"Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht! Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, daß sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müßte sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unser Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte!"

Swintons Statement vor dem vornehmen New Yorker Presseclub wurde nicht nach dem 11. Sept. 2001 abgegeben, es stammt aus dem Jahr 1880!


Kontaktformular

Bitte die mit Stern * gekennzeichneten Felder ausfüllen

Ansprechpartner*
Vorname, Name*, Alter*
Straße*, Hausnummer*
PLZ*, Ort*

E-Mail*
Telefon
Netzseite

Ihr Wunsch

Bitte senden Sie mir Infomaterial zu
Bitte rufen Sie mich an.
Ich möchte weiteres Informationsmaterial der NPD!
Ich möchte die Parteizeitung Deutsche Stimme abonnieren!
Ich möchte zu einer NPD-Veranstaltung eingeladen werden!
Ich möchte einen Termin für ein persönliches Gespräch!
Ich möchte Mitglied der NPD/JN werden!

Bemerkungen,
Fragen*

Bitte geben Sie die angezeigte Zahlenfolge ein.
Bitte geben Sie die angezeigte Zahlenfolge ein.

Ihr Weg zu uns

NPD-KV Coburg
Work Postfach: 2216
96411 Coburg


www.npd-coburg.de

 
2007 - 2018 © npd-coburg.de - NPD Kreisverband Coburg - Alle Rechte vorbehalten | Impressum| Datenschutz
Bildschirmauflösung:  X  px